ALBERTO sponsert die Leidenschaft Fußball

Von staubigen Bolzplätzen und großen Arenen: der Bildband African Arenas

Die Begeisterung und die Leidenschaft, mit der in Afrika Fußball gespielt wird, sind faszinierend. Dem international erfolgreichen Mode- und Werbefotografen Thomas Hoeffgen (*1968 in Kiel) ergeht es nicht anders, als er 1999 für eine Fußballstory nach Nigeria fliegt. Das Thema lässt ihn nicht mehr los, und im Laufe der Jahre entstehen ungewöhnliche, direkte Fotografien von Spielern und Zuschauern in Nigeria, Namibia, Botswana, Sambia, Malawi und Südafrika. Hoeffgens Bilder zeigen die typisch improvisierten Sandbolzplätze mit zwei Holzpflöcken als Tor, aber auch die Betonarenen der Städte mit ihren Flutlichtern und Tribünen. So sind unverstellte Aufnahmen entstanden, weil man dem Mann mit der Kamera meistens keinerlei Beachtung schenkte. Ausgewählte Arbeiten zeigt das Fotobuch African Arenas, das ab Mai 2010 erhältlich ist.



ALBERTO & African Arenas


Das Projekt African Arenas wird unterstützt vom Männerlabel ALBERTO. „Männer und Fußball, das gehört zusammen. Wenn dann auch noch ein Kontinent wir Afrika ins Spiel kommt, wo die Leidenschaft für diesen Sport unglaublich groß ist, können so bildgewaltige Projekte wie African Arenas entstehen“, erklärt Marco Lanowy, Geschäftsführer ALBERTO, das Engagement. Dass ALBERTO weiß, was Männer wollen, beweist das Label mit jeder neuen Kollektion. Hosen für Männer, die Mitten im Leben stehen und mal sportliche, mal legere oder moderne Pants brauchen. Dass dabei aber nicht zu kurz kommt, was Männer interessiert, beweist die Unterstützung von African Arenas. Dabei ist das Sponsoring nicht nur ein Statement für Fußball, sondern vor allem ein Statement für Menschen, die mit Begeisterung und Dynamik ihre Aufgabe erfüllen. Das trifft auf Thomas Hoeffgen zu, wie auf die vielen Spieler, Zuschauer und Jugendlichen – egal ob männlich oder weiblich – die der Fotograf in den letzten zehn Jahren in seinen Bildern eingefangen hat. Und auf ALBERTO, die mit Leidenschaft Hosen für Männer machen.

Der Bildband


Ein Dorf, geschweige denn eine Stadt, in Afrika ohne Bolzplatz – das gibt es nicht. Thomas Hoeffgen hat einige davon in seinen Bildern eingefangen. Manche sind erst auf den zweiten Blick als Fußballplatz zu erkennen, denn teilweise sind es nicht mehr als in die staubige Erde gerammte Holzpflöcke, die ein Tor markieren oder gezeichnete Umrisse auf einer Betonmauer. Manchmal sind es aber auch große Stadien. Er hat die Plätze zwischen Hochhäusern und hinter Mauern gefunden und sie mit Menschen aber manchmal auch ganz verlassen fotografiert. Alle Bilder leben ausnahmslos von der schroffen Schönheit und Besonderheit der Plätze und der Spieler, die sich leidenschaftlich dem Fußball widmen.

Der Fotograf Thomas Hoeffgen


Wie kommt man dazu, Fußballplätze in Afrika zu fotografieren? Der Weg dahin kann, muss aber nicht, abenteuerlich sein. Bei Thomas Hoeffgen begann er mit einem Verhör in einem afrikanischen Gefängnis.

Ende der 90er Jahre war der Fotograf für ein deutsches Hochglanzmagazin auf dem Weg nach Afrika. Er sollte zusammen mit dem Fußballer Jonathan Akpoborie dessen Heimat Nigeria besuchen und dokumentieren, wo der Shootingstar der deutschen Bundesliga aufgewachsen und das Fußballspielen erlernt hatte. Unmittelbar vor dem Trip aber sagte Akpoborie ab und so flog Hoeffgen kurzerhand alleine nach Afrika – ohne Visum.

Ein ortsansässiger Fahrer zeigte Hoeffgen die Plätze, wo Akpoborie als Jugendlicher gekickt hatte. Gleich am ersten Tag brachte er ihn zu einem Sandplatz in Lagos. Begeistert beschloss Hoeffgen einige Bilder zu machen und stieg dazu auf einen Wasserturm. Keine 15 Minuten später wurde seine Fotosession unterbrochen: zwei Militärjeeps hielten am Wasserturm, der Film wurde konfisziert, Hoeffgen mit aufs Revier genommen und nicht nur aufgrund des fehlenden Visums ins Verhör genommen. Erst Stunden später kam er wieder auf freien Fuß. Mit seinem Film.

Diese Nigeria Reise war der Beginn von Hoeffgens Leidenschaft für Fußballplätze in Afrika. In den kommenden zehn Jahren bereiste er Nigeria, Namibia, Botswana, Zambia, Malawi und Südafrika, um dort die unterschiedlichsten Fußballplätze zu fotografieren. Eine Auswahl der entstandenen Motive zeigt der Bildband African Arenas, der im Hatje Cantz Verlag erscheint und ab Mai 2010 erhältlich ist. Die Bilder im Original zeigen eine Ausstellung im Auswärtigen Amt, Berlin sowie die Präsentation der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur, Nürnberg.

Zum Buch


Thomas Hoeffgen: African Arenas
Hrsg. Nadine Barth
Hatje Cantz Verlag
Texte von Nadine Barth, Ian Hawkey, Thomas Hoeffgen
Deutsch/Englisch
144 Seiten, 80 farbige Abbildungen, 29,7 x 22,7 cm, gebunden
Ca. € 35,– [D], CHF 59,–
ISBN 978-3-7757-2668-9


Zur Ausstellungsreihe


30.04. bis 02.06.2010
Auswärtiges Amt, Lichthof
Werderscher Markt 1, 10117 Berlin
www.auswaertiges-amt.de
Offizielle Eröffnung am 29. April, 18:30 Uhr


05.06. bis 18.07.2010
präsentiert von der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur
Künstlerhaus im KunstKulturQuartier
Königstraße 93, 90402 Nürnberg
www.kubiss.de

Alberto 2010 African Arenas
Alberto 2010 African Arenas
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